Auf einen Saft mit unserem Gründer Konstantin

25.04.18 - von Janina

 

Unser Mit-Gründer Konstantin

Auf einen Saft mit Konstantin, dem unsere Kalie-Family seit der Gründung vor drei Jahren sehr ans Herz gewachsen ist. Anlässlich des dritten Geburtstags von Kale&Me plaudert Konstantin aus dem Nähkästchen und berichtet über die Zeit nach Höhle der Löwen, warum er das Unternehmen in fünf Jahren als Food-Inkubator sieht und wie er durch Kale&Me pogen lernte.

 

Steckbrief

Name: Konstantin

Ausbildung: Bachelor in BWL und Master in Corporate Finance & Accounting

Position und Abteilung bei Kale&Me: Ich bin einer der drei Geschäftsführer bei Kale&Me und außerdem für die Abteilungen Legal, Finance und Logistik zuständig.

Lieblingssaft: Ich trinke alle unfassbar gerne :-) Aktuell aber besonders die Nummer 3 - Al Avoca.

 

Konstantin, vor drei Jahren hast Du mit Annemarie und David Kale&Me gegründet. Was war für Dich einerseits das spannendste und andererseits das witzigste Erlebnis?

Von beidem gab es viele! Grundsätzlich war die Zeit nach “Höhle der Löwen” aber die spannendste. Für uns war das eine positive Herausforderung. Vor der Ausstrahlung waren es 20 bis 80 Pakete, die täglich unser Lager verließen. Anschließend stieg die Zahl auf ca. 1.100 Pakete. Unser Büroalltag hat sich während dieser Zeit komplett gewandelt und jeder ist dort eingesprungen, wo Not am Mann war. Das witzigste Erlebnis war für mich unser Verkaufsstand auf WACKEN 2017! Die Musik, die auf dem Festival gespielt wird, entspricht eigentlich gar nicht meinem Geschmack. Aber - wir hatten unfassbar viel Spaß. Und wer kann schon sagen, dass er von einem eingeschweißten Metal-Fan Pogen gelernt hat ?!

Seit der Gründung hat sich Kale&Me positiv entwickelt. Angenommen Du hättest die Möglichkeit - was würdest Du im Nachhinein anders machen?

Mit unserer Saftkur verkaufen wir nicht nur ein Produkt, sondern ein Gesamtkonzept. Das haben wir zu Beginn sowohl online als auch über den Lebensmitteleinzelhandel verkauft. Allerdings muss ich im Nachhinein zugeben, dass wir zu viele Ressourcen in den Offline-Weg investiert haben. Unsere Saftkur ist sehr erklärungsbedürftig. Über unseren Online-Shop können wir das einfach kommunizieren. Im Lebensmitteleinzelhandel funktioniert das nicht so reibungslos. Mit unserem neuen Konzept für den Lebensmitteleinzelhandel sind wir aber sehr optimistisch, zukünftig offline mehr zu erreichen und auch im Lebensmitteleinzelhandel fester Fuß zu fassen.

Konstantin Timm Kale&Me

Unsere Kalie-Family - wie Du das Team gerne nennst - ist von 3 auf heute 25 Familienmitglieder gewachsen. Was bedeutet das für das Unternehmen?

Unsere Kalie-Family liegt mir sehr am Herzen. Dadurch dass wir gewachsen sind, kommen mehr verwaltende und bürokratische Aufgaben dazu. Vor drei Jahren haben wir Gründer alles alleine gemacht. Jetzt müssen wir mehr und mehr lernen, Aufgaben und Verantwortung abzugeben. Das war für mich zu Beginn sehr schwer, da ich dennoch nah am Produkt und allen dazugehörigen Prozessen teilhaben wollte. Gleichzeitig ist es meine bzw. die Aufgabe von uns Gründern, die Zielsetzungen und Motivationen unserer Kalies nachvollziehen zu können. Dazu gehört auch die individuelle Förderung zur Weiterentwicklung und - noch viel wichtiger - zum Wohlfühlen. Trotz der Führungspositionen ist es bei uns weiterhin sehr familiär und freundschaftlich: Wir veranstalten regelmäßig Team-Events, kochen jede Woche und unternehmen auch nach der Arbeit noch was. Wir sind eben wie eine große Familie!

Kale&Me-Säfte gibt es nicht nur im Online-Shop, sondern auch in Supermärkten zu kaufen. Was sind Deine Gedanken, wenn Du Eure Produkte im Kühlregal siehst?

Es ist ein sehr gutes Gefühl, dass unsere Säfte einen so positiven Effekt auf andere Menschen ausüben. Daran merken wir, dass unsere Kunden den Säften einen hohen Wert beimessen und die Produkte schätzen. Es macht mich schon stolz, wenn unsere Säfte auf derartige Begeisterung treffen.

Welche drei Dinge sind bei einer Unternehmensgründung besonders wichtig?

Ich sage immer: “Der Teufel steckt im Detail!”. In diesem Sinn gibt es also viel Kleines zu beachten. Zunächst ist es vorteilhaft, rechtzeitig mit der Strukturierung zu beginnen. Unternehmen sollten sich von Beginn an mit der Anteilsverteilung aber auch mit steuerlichen Themen auseinandersetzen. Außerdem ist es wichtig, frühzeitig zu lernen Aufgaben und die dahinterstehende Verantwortung abzugeben. Das Vertrauen in seine eigenen Mitarbeiter ist essentiell für das Vorankommen eines Unternehmens und entscheidet häufig über Erfolg oder Misserfolg. Der wichtigste Punkt ist aber folgender: Unternehmer, die von ihrer Idee überzeugt sind, sollten diese auch umsetzen. Es wird immer unzählige Argumente gegen eine Gründung geben. Deshalb ist es so wichtig zügig mit der Umsetzung zu starten und die Probleme Schritt für Schritt abzuarbeiten.

Wo siehst Du Kale&Me in fünf Jahren?

In fünf Jahren sind wir Kale&Me 2.0! Ich sehe uns als Food-Inkubator. Wir konnten in den letzten 3 Jahren gute Strukturen aufbauen. Obwohl wir im Offline-Markt noch einiges lernen müssen, haben wir hier ebenso wie im Online-Markt Erfahrungen und Kontakte gesammelt. Diese werden wir künftig nutzen - sowohl für uns, als auch für andere. Wir planen zukünftig weitere Marken und Produkte auf den Markt zu bringen. Allerdings bleiben unsere Säfte und Saftkuren weiterhin unser Herzstück, denn das sind die Wurzeln von Kale&Me.

25.04.18

von Janina


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