Achtsamkeit - Zeit für mehr Entspannung

30.01.19 - von Janina

 

#changeyourroutine - Zeit für mehr Achtsamkeit

Aufstehen, arbeiten, ein Arzttermin in der Mittagspause, weiterarbeiten, ein kurzer Besuch im Fitnessstudio, dann geht es für ein Abendessen mit Freunden in ein Restaurant - doch wo bleibt die Zeit für Dich? Unsere Kalender sind an manchen Tagen von morgens bis abends voll mit Terminen. Dabei vernachlässigen wir oft uns selber. Doch zwischen Arbeits- und Alltagsstress solltest Du Dir bewusst Zeit für Dich nehmen und Dir Achtsamkeit schenken. In diesem Blogartikel erfährst Du, warum entspannende und achtsame Momente wichtig sind, wie Du mehr Achtsamkeit in Deinen Alltag integrieren kannst und was ein Achtsamkeitsabend ist.

 

Achtsamkeit statt Alltagsstress

Wann hast Du Dir das letzte Mal bewusst Zeit für Dich genommen? Wie lange ist es her, dass Du Dir bewusst einen Abend frei gehalten hast, um beim Yoga zu entspannen, kreativ zu sein oder ein gutes Buch zu lesen? Die Momente, in denen wir achtsam sind und uns Zeit für uns selbst nehmen, werden durch berufliche Verpflichtungen, Termine und Verabredungen immer seltener. Beim Blick in unseren Kalender kommt es oft vor, dass wir nur wenige freie Zeitfenster finden. Wir arbeiten, hetzen von A nach B, müssen Telefonate erledigen, einkaufen, wir treffen uns mit Freunden - unser Alltag ist mit verschiedenen Aktivitäten gefüllt und an Entspannung ist meist nicht zu denken. Auch wenn viele unserer Termine, wie zum Beispiel ein gemütliches Kaffeetrinken mit Freunden oder der Sonntagsbesuch bei der Familie, schöne Momente mit sich bringen und wir darin Kraft tanken können, ist die Zeit der eigenen Achtsamkeit von großer Bedeutung. Wir stellen unser eigenes Wohl oft hinter das der anderen und finden häufig erst am Abend Zeit, um durchzuatmen und zu entspannen. Dabei können wir unseren Alltag durch kleine Gewohnheiten so gestalten, dass wir uns selbst bewusst mehr Platz einräumen und dadurch achtsamer werden.

Durchatmen mit Tee - Achtsamkeitsmomente im Alltag

Achtsamkeit erlernen

Wir machen uns häufig selber den Stress, allem gerecht zu werden und vernachlässigen dabei unsere eigenen Bedürfnisse. Dabei ist es für unser Wohlbefinden von großer Bedeutung, dass wir ausgeglichen sind und achtsam mit unserem Körper - sowohl körperlich als auch mental - umgehen. Das Abschalten vom Alltag fällt uns durch die ständige Erreichbarkeit und den vollen Kalender oft nicht einfach. Doch wenn wir Termine im Kalender einhalten, warum setzen wir uns dann nicht wöchentlich einen Achtsamkeits-Abend als festen Termin? Wie jede gute oder schlechte Gewohnheit, können wir so auf einfachem Wege Achtsamkeit als neue Routine in den Alltag integrieren und es als entspannte Auszeit für uns selbst nutzen. Wir können lernen abzuschalten, zu entspannen oder die Zeit für etwas zu nutzen, das wir schon lange nicht mehr gemacht haben oder schon immer einmal ausprobieren wollten. Doch nicht nur ein ganzer Abend, auch kleine Augenblicke wie die Bus- oder Bahnfahrt zur Arbeit können wir effektiv nutzen, um uns bewusst einen eigenen Achtsamkeitsmoment zu schenken und in Ruhe durchzuatmen.

 

Deine 10 Achtsamkeitsmomente

Achtsamkeitsabende und Achtsamkeitsmomente sollen dazu dienen, um zu sich selbst zu finden, seinen Alltag zu entschleunigen und zu entspannen. Ein voller Terminkalender hat oft zur Folge, dass wir dauerhaft unter Spannung stehen und unser Umfeld nicht mehr bewusst wahrnehmen. Ob ein ganzer Tag, ein Abend oder ein kleiner Moment, es sind die großen und kleinen Dinge im Leben, mit denen wir Achtsamkeit ausüben können. Welche Aktivitäten Du in Deinen Achtsamkeitsmoment integrieren möchtest, entscheidest Du! Mit ein wenig Übung kannst Du die Zeit für Dich selbst zur Gewohnheit werden lassen. Wir möchten Dir zehn Inspirationen geben, mit denen Du Deinen persönlichen Achtsamkeitsmoment gestalten kannst.

Achtsamkeitsmomente: Entspanne in der Natur

1. Geh in die Natur!

Erinnerst Du Dich an den Moment, an dem Du das letzte mal bewusst auf das Zwitschern von Vögeln geachtet hast? Wann hast Du das letzte Mal bewusst einen Sonnenuntergang beobachtet? Die Natur schafft nicht nur einen Ausgleich zum Arbeitsalltag im Büro, sondern bietet Dir ständig neue, faszinierende Entdeckungen. Für einen Achtsamkeitsmoment kann es schon ausreichen, wenn Du die Mittagspause nutzt, um alleine einen kleinen Spaziergang zu unternehmen. Vielleicht lässt Du dabei Dein Smartphone im Büro und befasst Dich während dieser Zeit bewusst mit Deiner Umwelt.

2. Sei kreativ!

Wachsmalstifte, Pappe und Buntstifte haben uns durch unsere Kindheit begleitet. Doch künstlerische Kreativität ist ein guter Weg, um abzuschalten und zu entspannen, seine Gedanken zu ordnen oder sogar auszudrücken. Ob Leinwand und Pinsel, Wolle und Stricknadeln, Nähmaschine und Stoff - Kreativität kennt keine Grenzen! Kreative Aktivitäten haben neben der geistlichen Entspannung vor allem einen Vorteil: Sie bringen Ergebnisse in Form von Gemälden, genähten Kleidungsstücken oder einer selbst gestrickten Mütze hervor. Und darauf kannst Du stolz sein.

3. Mache Yoga!

Ob Sonnengruß am Morgen oder einige Übungen zur Entspannung der Nacken- und Rückenmuskulatur am Abend - Yoga ist eine Möglichkeit, mit der Du Dir für einen Moment Achtsamkeit und Aufmerksamkeit schenken kannst. Durch die Konzentration auf den Einklang von Bewegung und Atmung, kannst Du Deine Gedanken für einen Moment vergessen und Dich bewusst auf Deinen Körper fokussieren.

4. Lerne dazu!

Du wolltest schon immer einmal Italienisch sprechen oder Gitarre spielen lernen, aber findest keine Zeit? Nimm sie Dir! Volkshochschulen bieten beispielsweise ein breites Angebot unterschiedlicher Kurse. Neben dem inneren Wohlbefinden umfasst Achtsamkeit ebenfalls den Gedanken, seine Wünsche zu erfüllen. Die Kurse finden immer an festen Terminen statt, sodass wir sie in der Regel einhalten - selbst, wenn etwas dazwischen kommt.

Meditation für mehr Entspannung und Achtsamkeit

5. Meditiere!

Gedanken gehen zu lassen, vollkommen abzuschalten und zu entspannen fällt uns oft schwer. Durch den vollen Alltag kann es teilweise überfordernd sein, plötzlich Zeit für sich zu haben. Eine Meditation kann Dir helfen, Deine Gedanken objektiv zu betrachten und einen kurzen Moment zu vergessen. Die Meditation bewirkt die Minimierung von Gedankenströmen, da wir uns bewusst auf die Länge und Intensität der Atmung konzentrieren können. Ob dreißig Sekunden oder fünf Minuten - eine Meditation muss nicht lange dauern. Eine kurze aber tägliche Meditation kann effektiver sein, als eine lange Meditationsphase pro Woche. Und fünf Minuten am Tag für diesen Moment der Achtsamkeit findet jeder. Video-Anleitungen oder Meditations-Apps bieten gerade für Neueinsteiger eine gute Grundlage, um sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

6. Entspanne!

Entspannung ist die Grundlage des Abschaltens. Lasse Dir ein Schaumbad ein, verwende eine Gesichtsmaske, trinke einen Tee, höre ruhige Musik oder mach etwas anderes, das Dich entspannt. Achtsamkeit und Wohlbefinden heißt auch, sich etwas zu gönnen und seinem Körper etwas Gutes zu tun.

7. Geh offline!

Wir sind rund um die Uhr erreichbar. Die Weiterentwicklung der Telekommunikation und öffentlicher WLAN haben einen großen Einfluss auf unser Mediennutzungsverhalten. Über den Tag summieren sich bei den meisten einige Stunden, die sie am Smartphone verbringen. Wie oft greifst Du zum Handy? Und in welchen von diesen Situationen ist es wirklich notwendig? Ein Tag oder Abend, an welchem Du das Handy bewusst zur Seite legst oder sogar ausschaltest, gibt Dir die Chance abzuschalten und bewusst NICHT erreichbar zu sein. Eine andere Möglichkeit des sogenannten Digital Detoxes kann z.B. die bewusste Entscheidung sein, das Handy während der Bahnfahrt in der Tasche zu lassen und sich stattdessen in seiner Umwelt umzusehen. Welche Menschen fahren mit einem gemeinsam in der Bahn? Oder hast Du überhaupt mitbekommen, dass neben der Bahnstrecke ein neues Haus gebaut wurde?

8. Sei Dankbar!

Momente, die wir erleben, oder Personen, die wir kennen und denen wir begegnen, oft sind es kleine Dinge, die uns glücklich machen und uns zum strahlen bringen. Ein Dankbarkeitstagebuch hält genau diese Situationen und Begegnungen fest. Was hat Dich heute zum Lächeln gebracht? Wofür bist Du dankbar? Wenn Du Dir jeden Tag einige Minuten Zeit nimmst, Deinen Tag zu reflektieren und besondere Momente aufschreibst, hältst Du diese für immer fest. In Buchhandlungen gibt es bereits eine große Auswahl an Dankbarkeitstagebüchern. Alternativ kannst Du ein leeres Notizbuch nehmen und daraus Dein eigenes Bullet-Journal gestalten.

9. Sei kulturell!

Achtsamkeit kann bedeuten, dass Du Bekanntes auf eine Neue Art und Weise ausprobierst. Ein Galerie-, Theater- oder Kinobesuch unternimmt man in der Regel mit Freunden. Doch was spricht dagegen, sich alleine in den Kinosaal zu setzen und etwas zu schauen, auf das man wirklich Lust hat?

10. Lies mal wieder!

Jeden Tag lesen wir zahlreiche Nachrichten oder E-Mails. Doch die Zeit, um einen Roman oder ein gutes Sachbuch zu lesen, kommt meistens zu kurz. Lesen bringt uns in andere Welten, bildet uns zu bestimmten Themen weiter und informiert. Das Buch „Seelenruhig: 21 Inspirationen für mehr Lebensfreude - Weniger Stressen, besser leben” von Angelika Gulder ist zum Beispiel eine Empfehlung von unserer Gründerin Annemarie, die auf Basis dessen ihren wöchentlichen Annemarie-Abend für mehr Achtsamkeit eingeführt hat.

Entspannung, Abschalten, Achtsam sein - drei Dinge, für die wir uns im stressigen Alltag viel zu selten Zeit nehmen. Mit einigen Tipps lassen sich kleine Achtsamkeitsmomente auf einfachem Weg in den Terminkalender integrieren und können mit der Zeit zu einer schönen Gewohnheit werden. Neben Achtsamkeitsmomenten, in denen Du Dir bewusst Zeit für bestimmte Aktivitäten nimmst, können Dir kleine Herausforderungen dabei helfen, deinen Körper bewusst kennenzulernen. Eine Saftkur bietet Dir zum Beispiel die Möglichkeit, Deinen Körper besser zu verstehen und auf dessen Bedürfnisse zu achten.

 

  Welche Verbindung Saftkuren und Achtsamkeit haben?  
    Hier erfahren!    

30.01.19

von Janina


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