Traditionen an Ostern

12.04.19 - von Janina

 

Fakten rund um Ostern

Warum feiern wir Ostern? Hast Du Dich schon einmal gefragt, wieso Ostern jedes Jahr an unterschiedlichen Terminen stattfindet? Und was haben der Osterhase und Eier mit Ostern zu tun? Wir verraten Dir alles über das wichtigste Fest im Christentum und geben Dir fünf Fakten rund um Ostern.

 

Warum feiern wir Ostern?

Ostern ist das wichtigste Fest im Christentum, an dem an die Auferstehung Jesu Christi gedacht wird. Neben Ostereiern, Schokoladenhasen und dem Ende der Fastenzeit geht der religiöse Hintergrund des Osterwochenendes häufig unter. Beginnend mit dem Gründonnerstag gedenken Gläubige bereits vor Ostern dem letzten Abendmahl von Jesus. Am darauffolgenden Tag, dem Karfreitag, wurde Jesus verurteilt, gekreuzigt und starb. Die Trauer über dieses Ereignis wird im Christentum heute noch mit dem Verzicht auf Fleisch an diesem Tag ausgedrückt. Traditionellerweise wird aufgrund der Kreuzigung im Christentum sogar jeden Freitag auf Fleisch verzichtet. Am Ostersonntag wird dann an die Auferstehung Jesus’ erinnert. Mit dem Ostersonntag begann ursprünglich eine 8-tägige „Feierwoche”- die sogenannte Osteroktav - zur Freude über die Auferstehung. Heute ist von dieser Osteroktav nur noch der Ostermontag von Bedeutung, der ebenfalls als Feiertag gilt.

 

Catie Carrot, Osterhase und Ostereier

Österliche Fakten

Der Osterhase, bunte Ostereier, das Ende der Fastenzeit - an Ostern wird nicht nur der Auferstehung von Jesus erinnert. Heutzutage steht Ostern in Verbindung mit verschiedenen Bräuchen und Motiven. Ob das Osterfeuer, das Fastenbrechen oder der Osterhase, der die Ostereier versteckt - wir verraten Dir fünf spannende Fakten rund um Ostern.

 

Das Ende der Fastenzeit

Viele sehnen das Osterwochenende mit Begeisterung herbei, denn mit dem Gründonnerstag endet auch die 40-tägige Fastenzeit. Somit können ab Karfreitag wieder die Lebensmittel gegessen werden, auf die man die letzten Wochen verzichtet hat. Mit dem Fasten gedenkt man im Christentum Jesus Christus, der über eine Lange Phase in der Wüste fastete. Somit bereitet einen die Fastenzeit nicht nur auf Ostern vor sondern trägt ebenfalls zu einer Besinnung bei. Schließlich lernen wir nach einem Verzicht auf bestimmte Lebensmittel, diese wieder mehr zu schätzen. Die Folge ist eine bewusstere Wahrnehmung dieses Lebensmittels. Nach dem 40-tägigen Verzicht wird das Fastenbrechen auf unterschiedliche Weise zelebriert. Das klassische Fastenbrechen nach einer Fastenkur wie dem Saftfasten beginnt mit einer zwei- bis dreitägigen Aufbauzeit. Als erstes verzehrt man idealerweise einen gedünsteten ode geriebenen Apfel. Über die Aufbauzeit hinweg sollte generell darauf geachtet werden seinen Körper langsam wieder an feste Nahrung zu gewöhnen. Der Magen muss beim kompletten Nahrungsverzicht nicht bzw. kaum arbeiten. Daher empfiehlt es sich, die Aufbautage zunächst mit flüssigen Lebensmitteln wie Säften oder Suppen zu gestalten und nach und nach feste Nahrungsmittel wie Gemüse, Obst oder Kartoffeln dazu zu nehmen. Fettige und stark zuckerhaltige Lebensmittel sollten während der Aufbautage vermieden werden. Um den Flüssigkeitshaushalt zu decken ist es außerdem wichtig, ausreichend Wasser oder ungesüßte Früchte- und Kräutertees zu trinken. In anderen Kulturen und Religionen gibt es ebenfalls Fastenzeiten. Auch hier wird das Ende der Fastenzeit gefeiert: Im Islam beispielsweise wird das Ende des 30-tägigen Ramadans mit dem sogenannten Zuckerfest zelebriert. Über bis zu drei Tage kommen Familien und Freunde zusammen, essen und feiern gemeinsam. Der Name „Zuckerfest”kommt dabei von der Tradition, dass Kinder zum Ende der Fastenzeit Süßigkeiten geschenkt bekommen.

 

Das Osterdatum

Ein Jahr findet Ostern im März statt, das andere Jahr suchen wir erst Ende April die Ostereier. Das Datum des Osterwochenendes ist jedes Jahr anders. Es findet in jedem Fall zwischen dem 22. März und dem 25. April statt. Beim Datum wird sich am Mondkalender orientiert: Ostern findet immer am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling statt. Da dieser immer an einem anderen Termin stattfindet, fällt Ostern - im Vergleich zu Weihnachten - jedes Jahr auf ein anderes Datum.

 

Der Osterhase

Er ist das Sinnbild für Ostern: Seit dem 17. Jahrhundert wird der Osterhase als Symbol für das christliche Fest verwendet. Es gibt verschiedene Theorien, warum genau ein Hase mit Ostern in Verbindung gebracht wird: Eine Theorie ist die Bedeutung des Hasens als Symbol für Fruchtbarkeit, Leben und Wiedergeburt. Denn Hasen sind dafür bekannt, Würfe mit bis zu 20 Hasenbabys zu gebären. Zwar können die Tiere das ganze Jahr über Kinder bekommen, die Paarungszeit beginnt jedoch im Frühjahr - also um die Osterzeit. Die zweite Theorie beruht auf einer Legende: traditionell wird an Ostern ein sogenanntes „Osterbrot” in Form eines Lamms gebacken. Während des Backens verformte sich dieses Lamm laut der Legende zu einem Hasen und wurde als österliches Symbol verwendet.
Eine weitere Theorie bezieht sich auf die Symbolik von Tieren. Der Hase wird in der Literatur und Kunst als Mondtier interpretiert. Da sich das Datum des Osterfests nach dem ersten Sonntag des Frühlingsvollmonds richtet, wurde der Hase folglich das Symbol von Ostern. Neben diesen drei bekanntesten Theorien gibt es außerdem noch zahlreiche andere. In Anlehnung an den Osterhasen wird Ostern in Verbindung mit Karotten gebracht. So dürfen zum Beispiel ein Karottenkuchen oder unser Karottensaft Catie Carrot an Ostern nicht fehlen.

 

Das Osterei

Der Hase versteckt an Ostern traditionell Ostereier. Ebenso wie beim Osterhasen verstecken sich hinter diesem Ritual mehrere Theorien: Zum einen sind Eier ein Zeichen für Fruchtbarkeit, da sie als Quelle für neues Leben in Form von z.B. Küken gesehen werden. Zum anderen stammt die Osterei-Tradition aus dem Mittelalter. Damals galten Eier als Währung, mit der am Gründonnerstag die Zinsen und Schulden bezahlt wurden.

Ostereier an Ostern

 

Das Osterfeuer

In vielen Regionen Deutschlands werden am Osterwochenende Osterfeuer veranstaltet. Am Ostersamstag und seltener am Ostersonntag und -montag werden große Lagerfeuer aus Holz und Stroh angezündet. Mit diesem Brauch wird einerseits der Winter verabschiedet und andererseits der Frühling eingeläutet. Zudem verkörpert das Feuer bildlich die Wiederauferstehung Jesus Christus. Nach dem Osterfest verteilen viele Landwirte die Asche des Feuers auf ihren Feldern, da diese den Boden fruchtbarer machen und zu einer höheren Ernte führen sollen. Es existiert zudem die Sage, dass mit dem Osterfeuer die bösen Geister vertrieben werden. Standesgemäß werden auf der Spitze des Stapels daher Figuren wie zum Beispiel Hexen aufgestellt.

 

Ostern - ein wichtiges Fest im Christentum.Neben dem religiösen Gedanken, haben sich über die Jahrhunderte hinweg verschiedene Ostertraditionen, wie zum Beispiel der Osterhase oder die Ostereiersuche entwickelt. Mit Ostern verbinden viele das Ende der Fastenzeit und damit das Ende des Verzichts auf bestimmte Lebensmittel, die sie während der Fastenzeit nicht gegessen haben. Du möchtest Deinem Körper auch nach dem Fasten etwas Gutes tun?

 

  Wie wäre es zum Beispiel mit unserer Saftkur?  
    Zur Saftkur!    

12.04.19

von Janina


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