Verantwortung bei Kale&Me

20.05.19 - von Janina

 

Verantwortung

Soziale Verantwortung wird bei uns großgeschrieben! Ob die Umwelt, die Gesellschaft oder die Wirtschaft - es gibt viele Bereiche, in denen man sich sozial engagieren kann. Wir bei Kale&Me versuchen in den verschiedenen Prozessschritten mit verschiedenen Organisationen und Projekten zusammenzuarbeiten, um der Gesellschaft etwas zurückgeben zu können. Wie und aus welchen Gründen integrieren wir gesellschaftliche, ökologische und ökonomische Verantwortung in unser Unternehmen? Wir verraten es Dir in diesem Blogartikel.

Soziale Verantwortung bei Kale&Me

Verantwortung ist ein Begriff mit großer Bedeutung. Seit der Gründung von Kale&Me im Jahr 2015 haben wir es uns nicht nur einfach zur Aufgabe gemacht kaltgepresste Säfte herzustellen, sondern verfolgen bei deren Herstellung sowie deren Versand zu Dir nach Hause die Intention, soziale Verantwortung zu zeigen und als gutes Vorbild voranzugehen. Wir als Kale&Me richten bereits einen großen Teil unserer Prozessschritte in Richtung gesellschaftlicher Verantwortung aus und versuchen außerdem, bestehende Strukturen - sofern dieses möglich ist - nachhaltig und verantwortungsbewusst zu gestalten. Die Gründe für unser soziales Engagement, unser ökonomisches wie ökologisches Bewusstsein fasst unser Kale&Me-Gründer Konstantin folgendermaßen zusammen:

 

„Verantwortung ist für uns schon immer ein sehr großes und wichtiges Thema gewesen. Wir haben als Teil eines Sozialwesens - insbesondere als Unternehmen - eine Verpflichtung einen Beitrag zu leisten. Unsere Zielsetzung ist es, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Wenn dies bedeutet, dass wir pro Saft ein paar Cent mehr ausgeben, dann ist dies ein Preis, den wir sehr gerne zahlen.”

Kale&Me-Gründer Konstantin über soziale Verantwortung

 

Du fragst Dich, wie sich kaltgepresste Säfte und soziale Verantwortung verbinden lassen? Die Antwort ist: auf unterschiedliche Art und Weise. Die soziale Verantwortung bei Kale&Me setzt sich im Prinzip aus drei Säulen zusammen: gesellschaftliche Verantwortung, ökonomische Verantwortung und ökologische Verantwortung. Hinter jedem dieser drei Verantwortungsbereiche stehen verschiedene Projekte, die wir bewusst in unsere Unternehmensstrukturen einbinden um eines zu erreichen: Kaltgepresste Säfte herzustellen und dabei soziale Verantwortung zeigen.

Gesellschaftliche Verantwortung

Einer unserer sozialen Verantwortungsbereiche ist die gesellschaftliche Verantwortung, die wir in vielerlei Hinsicht verfolgen. Ob das Bekleben der Flaschen für unsere Saftkur Säfte, die Herstellung unserer Baumwollbeutel oder das Schreiben der Grußkarten, die Du in jedem unserer Saftkur Pakete findest - wir integrieren verschiedene Projekte und Prozesse mit gesellschaftlichem Hintergrund in unser Unternehmen:

Die Stiftung Leben Leben

Die Etiketten werden bei uns nicht maschinell auf den Saftflaschen befestigt, sondern werden per Hand auf die Flaschen geklebt. Dafür arbeiten wir seit der Gründung von Kale&Me mit der Unternehmensgruppe Leben Leben aus Uelzen zusammen. Die Stiftung Leben Leben bildet Menschen mit geistigen, körperlichen und seelischen Beeinträchtigungen aus und vermittelt ihnen Arbeitsplätze. Dabei verfolgt die Stiftung die Philosophie: „Wir schaffen und gestalten Lebensqualität für Menschen mit Unterstützungsbedarf und tragen so zu einem lebenswerten Leben bei”.
An dem Leben Leben Standort in Uelzen kümmern sich rund 15 Mitarbeiter darum, die Etiketten unserer kaltgepressten Säfte auf die Flaschen zu kleben. Pro Woche schaffen es die Mitarbeiter mehrere Tausend Flaschen zu etikettieren. Mehr Informationen über einen typischen Arbeitstag bei Leben Leben und dazu, wie die Zusammenarbeit mit Kale&Me entstanden ist, erfährst Du im Interview mit dem Leben Leben-Mitarbeiter Benjamin Bähre und unserer Ansprechpartnerin Sarah Lüthge-Hilke.

Kale&Me Baumwollbeutel von Meena e.V.

Baumwollbeutel von Meena e.V.

„Kale for Kanzler”, „Kale Lagerfeld” oder „Put your cabbage in my baggage” - hinter unseren Baumwollbeuteln steckt viel mehr, als nur die kreativen Sprüche. Denn unsere Baumwollbeutel entstehen in der Zusammenarbeit mit Meena e.V. - einer Entwicklungsorganisation aus Bangladesch. Meena e.V. ist ein Hilfsprojekt und wurde von der gebürtigen Bangladeschi Farhana von Mitzlaff ins Leben gerufen. Meena e.V wurde nach dem Einsturz einer Textilfabrik gegründet, bei dem mehr als 1.100 Menschen starben und rund 2.400 Personen verletzt wurden. Unter den Opfern waren hunderte Näherinnen, von denen viele durch ihre Verletzungen nie wieder arbeiten können.

 

Farhana verfolgt mit Meena e.V. das Ziel, die arbeitsunfähigen Näherinnen sowie die Familien der Verunglückten wieder in ein „normales” Leben einzugliedern. Neben der finanziellen Hilfe unterstützt Meena e.V. die Näherinnen und Familien mit medizinischer Hilfe und Trauma Therapien. Darüber hinaus bietet die Entwicklungsorganisation Unterstützungsangebote im Bildungs- und Kulturbereich an wie z.B. Alphabetisierungskurse, Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen.
Als wir von Meena e.V.gehört haben, war uns sofort klar, dass wir die Organisation unterstützen möchten. Die Einführung eines neuen Ausbildungsprogramms kam da wie gerufen: Mit diesem Projekt bietet Meena e.V. ehemaligen Schneiderinnen die Möglichkeit, in einem 4-monatigen Training spezielle Fähigkeiten im Bereich der Kleidungsgestaltung, des Schneiderns und Nähens zu erlernen. Im Anschluss sorgt Meena e.V. dafür, dass die ausgebildeten Näherinnen durch langfristige Aufträge eine feste Beschäftigung unter fairen Arbeitsbedingungen erhalten. Mit dem Nähen und Bedrucken unserer Baumwollbeutel unterstützen wie dieses Projekt bereits seit einigen Monaten und freuen uns, einen Teil zur Entwicklungshilfe von Meena e.V. beitragen zu wollen. Mehr über Meena e.V. erfährst Du auf den pinken Etiketten an unseren Baumwollbeuteln oder hier.

 

Ökologische Verantwortung

Regionalität, Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind neben der gesellschaftlichen und ökonomischen Verantwortung wichtige Aspekte, die eine enorme Bedeutung für das soziale Verantwortungsbewusstsein haben. Denn ein möglichst bewusster Umgang mit den natürlichen Ressourcen ist essentiell, damit vom Aussterben bedrohte Arten geschützt werden, die Umwelt nicht belastet wird und nachfolgende Generationen unbeschwert leben können. Auch wir bei Kale&Me möchten uns der ökologischen Verantwortung im gesamten Herstellungsprozess unserer kaltgepressten Säfte annehmen. Daher unterstützen wir nicht nur unterschiedliche Ansätze, sondern haben auch ein eigenes Projekt zum Artenschutz auf die Beine gestellt:

Nachhaltige Verpackungen

Wir produzieren kaltgepresste Säfte, die wir direkt zu Dir nach Hause schicken. Damit diese gekühlt und frisch bei Dir Zuhause ankommen, benötigen wir einige Verpackungsmaterialien. Kaltgepresste Säfte müssen nach der Herstellung zunächst in Flaschen abgefüllt werden. Dafür nehmen wir bpa-freie Plastikflaschen. Da kaltgepresste Säfte mit dem HPP-Verfahren - also Druck - haltbar gemacht werden, ist es uns nicht möglich Glasflaschen zu verwenden. Mehr dazu erfährst Du hier.
Seit dem Sommer 2018 haben wir eine neue Flasche für unsere Saftkur Säfte, die zu 30% aus recycletem Plastik besteht und zu 100% recyclebar ist. Damit können wir sicher gehen, dass unsere Flaschen bei fachgerechter Entsorgung wieder aufbereitet werden können und zurück in den Materialkreislauf fließen. Auch bei der Auswahl anderer Verpackungsmaterialien verfolgen wir den Nachhaltigkeitsgedanken. Daher verwenden wir nachhaltige Isolationsverpackungen auf Basis von Stroh , um die Säfte auf dem Weg zu Dir zu kühlen. Stroh ist ein natürlicher Rohstoff, der als Abfallprodukt in der Landwirtschaft anfällt. Mit der Weiterverwendung als Isolationsmaterial, wird es optimal genutzt. In unserem Interview mit Patricia von Landpack erfährst Du außerdem, welche Vorteile Stroh im Vergleich zu Styropor hat.

Kalecycling

Du hast eine Saftkur mit unseren kaltgepressten Säften bestellt und weißt nicht, wohin mit den Verpackungsmaterialien? Kein Problem - denn wir haben ein eigenes Recycling Projekt namens Kalecycling. Der Großteil unserer Versandmaterialien ist wiederverwendbar. Daher ermöglichen wir es unseren Kale&Me Kunden, sämtliche Verpackungen auf unsere Kosten an uns zurückzuschicken. Die bei uns eintreffenden Retourenpakete sortieren wir in unserem Lager und können Materialien wie die Kartons, die Strohisolierung sowie die Kühlakkus anschließend für den Versand einer Saftkur an einen anderen Kunden erneut verwenden.

Bäume für Insektenräume

Neben der Verwendung nachhaltiger Verpackungen und dem Kalecycling sind wir besonders stolz darauf, 2018 ein eigenes Projekt ins Leben gerufen zu haben: Das Projekt „Bäume für Insektenräume” zur Förderung der ökologischen Vielfalt. Mit diesem Projekt setzen wir am Ursprung unserer Produkte an - den Insekten. Ohne Bienen, Hummeln und Co würde es keine Bestäubung geben. Die Folge wäre ein deutlich geringerer landwirtschaftlicher Ertrag von Lebensmitteln - und insbesondere von Obst und Gemüse. Heute sind bereits viele Insektenarten vom Aussterben bedroht. Mit unserem Projekt „Bäume für Insektenräume” greifen wir genau an diesem Punkt an und pflanzen Lindenbäume im Alten Land.

Artenvielfalt fördern mit Bäume für Insektenräume

 

Damit schaffen wir ein vielfältiges Nahrungsangebot für Insektenarten wie Bienen oder Schmetterlingen und tragen somit zum Artenschutz bei. Lindenbäume liefern den Insekten ein vielfältiges Nahrungsangebot durch Pollen, Nektar und Honigtau. Sie blühen zudem von Juni bis August und daher nach der Blüte der meisten Obstbäumen. „Bäume für Insektenräume” ist unser regionaler Ansatz, einen Beitrag zum Artenschutz zu leisten, in diesem Zuge der Natur etwas zurückzugeben und die Landwirte der Region zu unterstützen.

 

Ökonomische Verantwortung

Neben der gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung ist uns außerdem das ökonomische Engagement von großer Bedeutung. So ist für uns die Unterstützung von Betrieben mit fairen Arbeitsbedingungen ebenso wichtig wie die Unterstützung der regionalen Wirtschaft.

Regionalität

Eine regionale Produktion sowie die Auswahl regionaler Rohstoffe fördert nicht nur den Umweltschutz und ist nachhaltig. Regionalität fällt auch in den ökonomischen Verantwortungsbereich. In den ersten Jahren stellten wir unsere kaltgepressten Säfte in einer kleinen Mosterei in der Lüneburger Heide her. Seit dem Sommer 2018 produzieren wir unsere Produkte in unserer ersten eigenen Produktion im Hamburger Alten Land.

Wir haben uns bewusst für eine Produktion vor den Toren Hamburgs entschieden, da wir selber an der Herstellung unserer Säfte teilhaben wollen. Während viele Wettbewerber ihre Produktionen aus Kostengründen ins Ausland verlagern, setzen wir unseren Fokus seit der Unternehmensgründung von Kale&Me auf die Qualität unserer Produkte. Außerdem liegt es uns am Herzen, die regionale Wirtschaft zu unterstützen. Mit unserer Produktion im Alten Land sitzen wir im größten zusammenhängenden Obstanbaugebiet in Europa und damit am Ursprung unserer Hauptrohstoffe. Dadurch ist es uns möglich, einen engen Kontakt zu den Landwirten zu pflegen.

Direkter Lieferantenkontakt

Bei uns gibt es kaltgepresste Säfte, die regionale Zutaten wie Grünkohl, Apfel oder Rote Bete enthalten. Darüber hinaus verwenden wir für einige unserer Saftkur Säfte wie unserem Al Avoca oder Pamela Pine exotische Rohstoffe wie Avocado oder Ananas. Da diese selbstverständlich nicht in der Region wachsen, müssen wir zum Teil auf Lieferanten bzw. Landwirte außerhalb Europas zurückgreifen. Mit der Nähe unseres Büros zum Hamburger Hafen sitzen wir hier an der Quelle für überregionale Zutaten. Die Auswahl der einzelnen Rohstoffe erfolgt bei uns nach hohen Ansprüchen. Unser Einkauf wählt sämtliche Lieferanten nach strengen Kriterien aus und achtet beispielsweise immer auf die höchste Rohstoffqualität sowie faire Betriebsbedingungen in den Betrieben selbst. Darüber hinaus pflegen wir einen engen Kontakt mit unseren Lieferanten bzw. den Landwirten unserer Rohstoffe - wie z.B. unserem Avocadoproduzenten.

 

Kaltgepresste Säfte von Kale&Me - das sind mehr als nur gepresstes Obst und Gemüse. In unseren Herstellungsabläufen haben wir viele Projekte und Ziele integriert, mit denen wir soziale Verantwortung zeigen und auf verschiedene Themen aufmerksam machen möchten. Ob die Unterstützung regionaler Landwirte, der Artenschutz von Insekten oder die Schaffung von Arbeitsplätzen - Verantwortung setzt bei uns an unterschiedlichen Punkten an.

 

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20.05.19

von Janina


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