Auf einen Saft mit unserer Werkstatt

10.04.19 - von Samira

 

Leben leben Werk

Auf einen Saft mit Benjamin Bähre (31, Gabelstaplerfahrer) und Sarah Lüthge-Hilke (Ansprechpartnerin Konfektionierung und Verpackung) aus der Unternehmensgruppe Leben leben in Uelzen. Menschen mit geistigen, körperlichen oder seelischen Beeinträchtigungen werden hier ausgebildet und in Jobs vermittelt.

 

Benjamin, wie sieht Dein Arbeitstag aus?

Ich bin im Bereich Konfektionierung und Verpackung tätig, den Sarah Lüthge-Hilke koordiniert. Hier gibt es zum Beispiel auch noch den Holzbereich, den Metallbereich, und unsere Fahrzeugpflege. Meine Hauptaufgabe ist in erster Linie das Gabelstaplerfahren, wenn Ware an- und ausgeliefert wird. Außerdem koordiniere ich auch relativ selbstständig das Lager.

 

Was koordinierst Du im Lager?

Zum einem sortiere ich die Ware. Bei Bedarf belade und entlade ich die LKWS und sorge dafür, dass die Ware fertig zum Ausliefern bereitgestellt wird. Wenn viel zu tun ist, helfe ich auch beim Sortieren oder transportieren auf dem großen Gelände.

 

Benjamin von Leben leben Werkstatt

Hast du eine Ausbildung gemacht?

Nein, ich habe keine klassische Ausbildung gemacht. Durch meinen Betreuer habe ich vom damaligen Haus der Lebenshilfe erfahren. Daraufhin habe ich mich hier für ein Praktikum beworben. Das hat dann auch tatsächlich geklappt und mir so gut gefallen, dass ich direkt hier geblieben bin (lacht). Das war vor zwölf Jahren. Hier habe ich dann die Fortbildung zum Gabelstaplerfahrer gemacht und aktuell lerne ich erste EDV-Kenntnisse.

 

Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit den Kollegen?

Die Zusammenarbeit ist sehr gut. Natürlich gibt es auch mal kleine Streitigkeiten, aber ich denke, das ist normal.

 

Frau Sarah Lüthge-Hilke, wurde Benjamin für diesen Job extra von Ihnen ausgesucht?

Unser Gruppenleiter entscheidet, welcher Mitarbeiter für was zuständig ist, abhängig natürlich von seinen Fähigkeiten. Weil Benjamin ziemlich fit ist, wurde er von uns für diesen Job vorgeschlagen. Und den macht er wirklich toll!

 

Können Sie kurz das Wichtigste über die Unternehmensgruppe erzählen?

Um unser Haus kurz vorzustellen würde ich gerne unsere Philosophie zitieren: Wir schaffen und gestalten Lebensqualität für Menschen mit Unterstützungsbedarf und tragen so zu einem lebenswerten Leben bei. Die Dachgesellschaft bildet die Stiftung Leben leben. Wir sind in mehreren Fertigungs- und Produktionsstätten mit über 600 Mitarbeitern mit Unterstützungsbedarf tätig. Benjamin ist im Bereich Arbeit und Produktion in unserer Betriebsstätte in Uelzen beschäftigt.

 

Wie ist der Kontakt zu Kale&Me entstanden?

Eines Tages hat mich Annemarie Heyl angerufen. Kale&Me war dringend auf der Suche nach Mitarbeitern, die Etiketten auf Flaschen kleben. Wir haben uns getroffen und alles besprochen. Dann ging alles ziemlich schnell, wir sind mit etwa 1000 Flaschen pro Woche gestartet. Aber nach der Fernsehshow „Die Höhle der Löwen“ kamen wir erst nicht mehr hinterher, denn auf einmal waren das 50.000(!) Flaschen die Woche. Mittlerweile sind wir aber so gut eingespielt, unsere 15 Mitarbeiter haben ihre Arbeit perfektioniert und wurden jetzt mit tollen, extra angefertigten Vorrichtungen ausgestattet. Mehrere tausend Flaschen pro Woche kriegen wir jetzt locker hin!

 

  Mehr Einblicke hinter die Kulissen?  
    Zur Verpackung!    

10.04.19

von Samira


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