Saft Wissen Kompakt: Kaltgepresste Säfte

08.11.17 - von Janina

 

Kaltgepresste Säfte

Ob Pamela Pine, Kalvin Kale oder Billy Basil - kaltgepresste Säfte sind in aller Munde. Doch was macht kaltgepresste Säfte eigentlich so besonders? Und was unterscheidet Smoothies und Säfte aus dem Tetrapack von unseren Produkten?

 

Tradition trifft Innovation

Für die Herstellung unserer Säfte setzen wir auf die Kaltpressung - ein traditionelles und in der Saftindustrie seit langer Zeit angewandtes Verfahren. Bei dem Pressvorgang werden das Obst und Gemüse auf Presstücher einer Walzenpresse gelegt und ausgedrückt. Dadurch erhalten wir den reinen Obst- und Gemüsesaft, der direkt und ohne die Verwendung von Zusatz- oder Konservierungsstoffen abgefüllt wird.

Der Name “Kaltpressung” gibt bereits den Hinweis darauf, dass bei dem Verfahren keine hohen Temperaturen entstehen. Vielmehr erfolgt der Pressvorgang in einem gekühlten Raum und schont damit die wertvollen Inhaltsstoffe der eingesetzten Rohstoffe.

Schonend. Schonender. Kaltpressung!

Obst und Gemüse versorgen den Körper mit Vitaminen und Nährstoffen. Doch bei deren Lagerung und Verarbeitung muss einiges beachtet werden: Die meisten Vitamine sind nämlich äußerst empfindlich gegenüber Umwelteinflüssen. So können Licht, Sauerstoff aber auch Hitze dazu führen, dass Vitamine und Nährstoffe verfallen oder zerstört werden. Die Kaltpressung setzt genau an diesen Punkten an und gilt als besonders schonend. Während des Pressvorgangs gelangt sehr wenig Sauerstoff an den Saft, sodass der Verfall der Vitamine und Nährstoffe verhindert wird. Außerdem entsteht keine Hitze, die die wertvollen Inhaltsstoffe zerstört. Vielmehr tragen die geringen Temperaturen dazu bei, dass die Vitamine und Nährstoffe erhalten bleiben.

Kale&Me kaltgepresste Säfte

Smoothies vs. kaltgepresste Säfte

Direktsäfte, Smoothies, kaltgepresste Säfte - der Markt bietet derzeit ein breites Spektrum an Obst- und Gemüsegetränken. Einige der Getränke wirken auf den ersten Blick sehr ähnlich und werden oft verwechselt. Es gibt jedoch wesentliche Unterschiede, mit der die Verwechslungsgefahr reduziert und die Wahl erleichtert werden kann.

Fruchtsäfte aus dem Tetrapack werden in der Regel zunächst kalt gepresst. Um die Keime und Bakterien abzutöten und eine lange Haltbarkeit zu gewährleisten, werden viele der Fruchtsäfte aus Tetrapacks pasteurisiert - das bedeutet erhitzt. Durch dieses Verfahren wird bei diesen Produkten zwar eine monatelange Haltbarkeit erreicht, die meisten natürlichen Vitamine und Nährstoffe hingegen verlieren ihre chemische Struktur und damit ihre Wirkung. Im Vergleich zu Säften, werden Smoothies nicht gepresst sondern püriert. Hierfür werden so gut wie alle Bestandteile verschiedener Obst- und Gemüsesorten verwendet, sodass es bei der Produktion kaum Rückstände gibt. Durch das Pürieren ist die Konsistenz von Smoothies außerdem wesentlich zähflüssiger als bei Säften. Um die Haltbarkeit von Smoothies zu erreichen, werden diese häufig schonend pasteurisiert. Die dabei entstehende Hitze führt jedoch dazu, dass viele Vitamine und Nährstoffe zerstört werden.

Das Herstellungsverfahren kaltgepresster Säfte ist hingegen schonender: Da bei der Kaltpressung wenig Sauerstoff und keine Hitze an die Säfte gelangt, bleiben die natürlichen Inhaltsstoffe der verwendeten Rohstoffe erhalten. Das Obst und Gemüse wird bei diesem Vorgang in der Walzenpresse ausgedrückt, sodass der reine Saft gewonnen wird. Unsere kaltgepressten Säfte werden im Anschluss außerdem mit dem High-Pressure-Processing (HPP-Verfahren) behandelt und haltbar gemacht. Anstatt mit Hitze werden die Säfte unter dem HPP-Verfahren durch Druck haltbar gemacht, welcher keine negativen Auswirkungen auf die Inhaltsstoffe der Säfte hat (Weitere Informationen gibt es hier). Somit können in kaltgepressten Säften mehr Vitamine und Nährstoffe erhalten werden, als in Smoothies.

08.11.17

von Janina


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