Fastenarten

06.03.19 - von Janina

 

Fastenarten

Ob Wasserfasten, Basenfasten oder Saftfasten - es gibt unzählige Möglichkeiten zu fasten. Während es für manche den Verzicht auf einzelne Genussmittel wie Schokolade oder Alkohol bedeutet, nutzen andere die Fastenzeit, um für einen kurzen Zeitraum komplett auf Nahrung zu verzichten oder nur eine ausgesuchte Auswahl an Lebensmitteln zu konsumieren.
Du wolltest schon immer einmal fasten, aber Dir fehlt der Überblick über die verschiedenen Arten des Fastens? In diesem Blogartikel stellen wir Dir unterschiedliche Fastenarten vor und erklären, welche Motivationen sich hinter dem Fasten verbergen.

 

Warum fasten?

Fasten ist grundlegend der Verzicht auf verschiedenste Konsumartikel über einen bestimmten Zeitraum hinweg. Dabei kann es sich um den Verzicht auf ausgewählte Nahrungsmittel handeln, oder auf andere Konsumgüter, wie zum Beispiel den digitalen Medien. Doch wo und aus welchen Gründen entstand das Fasten?
Geschichtlich betrachtet war das Fasten ursprünglich kulturell motiviert. So finden sich die ersten Wurzeln des Fastens schon einige Jahre vor Christi. Aus religiöser Sicht liegt der Ursprung des Fastens ebenfalls mehrere Jahrhunderte zurück. In jeder Religion ist das Fasten anders verankert und äußert sich in unterschiedlichen Fastenzeiten: Im Christentum umfasst die Fastenzeit beispielsweise die 40 Tage vor Ostern. Während dieser Zeit ist die religiöse Intention, sich auf Ostern vorzubereiten sowie an Jesus Christus zu denken, der 40 Tage fastend in der Wüste verbrachte. Dass ursprünglich auch die Adventszeit vor Weihnachten als Fastenzeit galt, wissen heutzutage nur noch die Wenigsten. Mehr Informationen über die Fastenzeit der verschiedenen Weltreligionen und deren Unterschiede erfährst Du hier.

 

Fasten mit Kale&Me Saftkur

Die Möglichkeiten zu verzichten - Klassisches Fasten

Der Begriff des Fastens hat sich bis heute vielseitig weiterentwickelt. Abgesehen von den religiösen Vorschriften gibt es viele verschiedene Arten zu fasten: Vom kompletten Verzicht auf feste Nahrung bis hin zu dem Fasten einzelner Lebensmittel - bezüglich der Ernährung kann jeder individuell entscheiden, wie er das Fasten für sich gestaltet. Es gibt jedoch einige Formen des Fastens, die gegenüber anderen geläufiger sind und häufiger Anwendung finden. Einige davon möchten wir Dir hier gerne vorstellen:

  • Wasserfasten:
    Das sogenannte Wasserfasten ist eine strikte Form des Heilfastens, bei der ausschließlich stilles Wasser konsumiert werden darf. Über maximal fünf Tage (für Erfahrene 14 Tage) soll der Fastende mindestens drei Liter lauwarmes Wasser täglich trinken. Für einen längeren Zeitraum, wie die 40 Tage Fastenzeit vor Ostern, eignet sich das Wasserfasten aufgrund der fehlenden Energie, Vitamine und Nährstoffe jedoch nicht. Auch Personen, die noch nie gefastet haben, sollten anfangs eine weniger strenge Fastenart ausprobieren. Ein primäres Ziel des Wasserfastens ist die Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper und dessen Bedürfnissen sowie die Schaffung einer Basis für ein gesünderes Leben im Hinblick auf die Ernährung. Zudem wird der Körper durch das Wasserfasten auf Null gebracht, da er über die Zeit keine feste Nahrung verdauen muss.

  • Saftfasten:
    Eine weitere Fastenart, bei der über die gesamte Dauer hinweg nur Flüssigkeit zu sich genommen wird, ist das Saftfasten. Während beim Wasserfasten keine Kalorien aufgenommen werden, liefern beim Saftfasten das in den Säften enthaltene Obst und Gemüse nötige Vitamine und Nährstoffe. Zusätzlich zu den 1 bis 2 Litern Saft wird empfohlen, pro Tag zusätzlich mindestens zwei Liter Wasser oder ungesüßten Kräuter- oder Früchtetee zu trinken. Neben der Entlastung des Organismus hat auch das Saftfasten als Ziel, den Grundstein für eine gesunde Ernährung zu legen. Eine Variante des Saftfastens stellt unsere Saftkur dar, bei der Du über den Tag verteilt sechs Säfte zu Dir nimmst.
    Mehr zum Saftfasten.

  • Basenfasten:
    Das Basenfasten ist eine Form des Heilfastens, bei der zwischen basen- und säurebildenden Lebensmitteln unterschieden wird. Erlaubt sind während der Fastenzeit nur die basischen Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Kräuter, Keimlinge oder auch Nüsse, um der Übersäuerung des Körpers entgegenzuwirken. Beim Basenfasten ist, ebenso wie beim Saftfasten, die Flüssigkeitszufuhr essenziell. Daher sollten zusätzlich zur Ernährung 2-3 Liter Wasser oder Kräutertee getrunken werden. Auch beim Basenfasten ist die Zielsetzung ähnlich wie beim Wasser- oder Saftfasten: der Körper soll über den Zeitraum des Fastens entlastet und ein neues Bewusstsein für die Ernährung geschaffen werden.

 

Für diese drei Fastenarten ist es sehr wichtig, seinen Körper auf die Fastenzeit vorzubereiten sowie auch danach auf die Ernährung zu achten. Daher werden vor Beginn des Fastens zwei Entlastungstage empfohlen, während derer die Kalorienzufuhr bereits reduziert und die Ernährung fettarm und leicht sein sollte. Bestenfalls sollte während dieser zwei Tage auf industriell verarbeiteten Zucker und tierische Produkte verzichtet werden. Zudem sollten Stoffe wie Koffein, Nikotin und Alkohol bereits vor der Fastenphase reduziert werden, um Symptome wie Kopfschmerzen zu reduzieren. Im Anschluss an das Fasten wird einem ans Herz gelegt, seinen Körper langsam wieder an feste Nahrung zu gewöhnen und während der Nahrungsaufnahme sehr bewusst zu essen.

 

Weitere Fastenarten

Wasserfasten, Saftfasten und Basenfasten sind die bekanntesten Fastenformen. Neben diesen gibt es jedoch noch weitere Fastenarten, die sich sowohl auf die Ernährung, als auch andere Konsumgüter beziehen.

Fastenart Social Media Fasten
  • Intervallfasten:
    Intervallfasten wird auch periodisches Fasten genannt, da lediglich über ein bestimmtes Zeitintervall gefastet wird. Dieses Zeitfenster, in dem gefastet wird, kann individuell festgelegt werden. Die 5:2 Methode ist eine Unterform des Intervallfastens, bei der fünf Tage die Woche eine normale Ernährung durchgeführt wird. An den anderen beiden Tagen wird gefastet. Beispielsweise eignet sich eine Saftkur optimal für diese beiden Tage. Eine zweite Unterform vom Intervallfasten ist die 16:8 Methode. Diese ist die geläufigste Art des Intervallfastens, bei der acht Stunden lang wie gewöhnlich gegessen werden kann, bevor eine Fastenzeit von 16 Stunden beginnt. Für die meisten Leute bedeutet das ein spätes Frühstück sowie ein frühes Abendessen, um das acht Stunden-Intervall nicht zu überschreiten. Im Gegensatz zum Wasserfasten, Saft- oder Basenfasten ist hier während der Fastenphase ungesüßter, schwarzer Kaffee neben Wasser und Tee erlaubt. Das Intervallfasten kann im Gegensatz zu den anderen Fastenarten dauerhaft praktiziert werden.
    Mehr über das Intervallfasten.

  • Fasten eines Lebensmittels
    Während der Verzicht bei anderen Fastenarten weit gefasst ist, kann auch nur auf ein Lebensmittel wie zum Beispiel Schokolade oder Fleisch gefastet werden. Wer kennt es nicht, wenn einem nach dem Mittagessen der Heißhunger nach etwas Süßem packt? Gerade dann eignet sich die jetzt kommende Fastenzeit perfekt, um sich umzugewöhnen und auf die ein, zwei Stückchen Schokolade zu verzichten. Auch wird die Fastenzeit häufig genutzt, um über diesen Zeitraum eine neue Ernährungsform auszuprobieren - so kann durch den Verzicht auf Fleisch in den 40 Tagen der Grundstein für eine vegetarische Ernährung gelegt werden.

  • Digitales Fasten:
    Unabhängig von der Ernährung lässt sich das Fasten auch in andere Bereiche des Lebens integrieren. Sei es, um aus seiner eigenen Komfortzone herauszukommen oder um sich mehr Zeit für andere Dinge im Leben zu nehmen. Gerade heutzutage ist der Alltag ohne Smartphone unvorstellbar: mal eben die Mails checken oder die neuesten Instagram-Stories anschauen. Über den Tag summieren sich ganz unbewusst mehrere Stunden Nutzungsdauer, die man vor dem kleinen Bildschirm verbringt. Deshalb nutzen viele Menschen die Fastenzeit, um beispielsweise auf einzelne Apps zu verzichten oder die tägliche Nutzung des Smartphones auf eine bestimmte Zeit einzuschränken.

 

Deinem Körper eine Pause gönnen, Dich bewusster und gesünder ernähren - wenn auch Du etwas ändern möchtest, kannst Du den Start in die Fastenzeit optimal nutzen, um Deine Vorhaben umzusetzen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer gemeinsamen Saftkur mit Deinen Freunden oder Kollegen als eine Team-Challenge? So könnt ihr euch gemeinsam motivieren und bildet die Grundlage für eine gesündere Ernährung.

 

  Du interessierst Dich für die Team-Challenge?  
    Mehr erfahren!    

06.03.19

von Janina


Tags

Ernährung

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