Grünkohl und ich, Kalle and me, Kale wer?

12.05.19 - von Janina

 

Kale&Wer?

Am 15. Mai 2015 war es soweit - unser Kale&Me-Shop ging online! Zum 4-jährigen Jubiläum von Kale&Me möchten wir Dir interessante Einblicke in unser Unternehmen geben. Woher kommt eigentlich der Name "Kale&Me"? Und was ist in den letzten Jahres alles passiert? In diesem Blogartikel verraten wir Dir alles zur Namensgebung und geben Dir einen kurzen Rückblick über die letzten 4 Jahre.

Warum eigentlich Kale&Me?

Wenn eines nicht auf die Namensfindung von Kale&Me zutrifft, dann ist es das Wort „einfach”. Von der Idee Saftkuren und kaltgepresste Säfte anzubieten bis hin zum Firmennamen „Kale&Me” war es ein langer Weg. Zwar überlegten sich unsere Gründer Annemarie, Konstantin und David schon von Beginn an, wie sie ihr Unternehmen nennen könnten und änderten zeitweise täglich ihre Meinung. Jedoch war es eine der letzten Entscheidungen, die vor der offiziellen Eintragung von „Kale&Me” beim Notar getroffen wurde. Warum sich ein Unternehmen, das kaltgepresste Säfte herstellt, Kale&Me nennt? Dafür müssen wir etwas weiter ausholen:
Ganz genau gesagt fiel die Wahl auf den Namen Kale&Me um den Jahreswechsel von 2014 auf 2015. Kurz vor Silvester waren Annemarie und ihr guter Kumpel Lukas auf dem Weg von München nach Kitzbühel in den Skiurlaub. Lukas, der ein sehr kreativer Kopf ist, und Annemarie wollten die Zeit im Auto nutzen und über den Unternehmensnamen nachdenken. Und dafür hatten sie ausreichend Zeit, denn aufgrund eines Schneesturms auf der Strecke, benötigten die beiden anstatt der üblichen zwei über sieben Stunden. Als Annemarie bewusst wurde, dass die Fahrt etwas länger dauern würde, sagte sie: „Wenn wir in Kitzbühel ankommen, dann haben wir einen Namen festgelegt!”.
Annemarie und Lukas nahmen verschiedene Ansätze, um einen möglichen Namen zu finden: Die Saftkur, Cleansing, Saftfasten, kaltgepresste Säfte - er sollte etwas mit dem zu tun haben, was Annemarie, Konstantin und David machten. Nach unterschiedlichen Ideen kamen Annemarie und Lukas irgendwann auf die Zutaten der einzelnen Säfte, deren Rezepturen bereits feststanden. Zu diesem Zeitpunkt lag Grünkohl - im Englischen Kale genannt - in den USA im Trend. In Deutschland hingegen kannte man Grünkohl ausschließlich als klassischen Eintopf und der Hype blieb bisher aus. Daher war der Begriff „Kale” ebenfalls kaum verbreitet. Annemarie und Lukas fanden das Wort jedoch sehr spannend, da sie sich vorstellen konnten, auf welch unterschiedliche Arten und Weisen das englische Wort für Grünkohl ausgesprochen werden würde. Zudem dachten sie daran, dass sich mit Kale gute Wortspiele bilden lassen: Von Kalle über Call bis hin zur richtigen Aussprache von Kale (nämlich kail) war alles dabei.
Nach langer Fahrt und ihrer Ankunft in Kitzbühel war der Name „Kale&Company” ihr Favorit. Die Company sollte nicht nur für das Unternehmen stehen, sondern auch für die anderen Rohstoffe, die neben dem Grünkohl in den kaltgepressten Säften verarbeitet werden sollten. Auch Konstantin und David stimmten dem Namensvorschlag zu. Damit schien der Name für den Saftkuren-Hersteller gefunden. Doch die drei fanden heraus, dass es bereits ein amerikanisches Unternehmen mit diesem Titel gab. Daher überdachten Annemarie, Konstantin, David und auch Lukas ihre Idee. Da „Kale&Company” sich nur auf die Rohstoffe bezog, die drei Gründer mit ihrer Idee, kaltgepresste Säfte und Saftkuren herzustellen, jedoch auch ihre Kunden mit einbinden wollten, kamen sie nach langen Überlegungen auf den Namen „Kale&Me”. Das "Me" involviert jeden Kunden und drückt aus, dass sich jeder während der Saftkur mit sich selbst auseinandersetzt und zur Ruhe kommt. Daher legten die drei einstimmig Kale&Me als Namen für ihr Unternehmen fest.

 

Kalle oder doch Kale? Die Missverständnisse mit unserem Namen

Die Aussprache

Nach vier Jahren Kale&Me können wir sagen: Annemarie und Lukas hatten recht! Es gab schon unterschiedliche Situationen, in denen der Name „Kale&Me” falsch ausgesprochen oder hinterfragt wurde. Da der Begriff Kale bei uns in Deutschland insbesondere zum Gründungszeitraum wenig verbreitet war, ist das aber auch nicht verwunderlich - das geben wir zu. Daher gehört es bei uns mittlerweile zum Arbeitsalltag, das Kale&Me in unseren E-Mail-Adressen zu buchstabieren. Außerdem sind die unterschiedlichen Aussprachen unseres Unternehmens immer wieder ein Highlight:
Einer unser beiden Favoriten ist die Aussprache „Kalle&Me”. An erster Stelle ist jedoch die Frage, ob man richtig bei „Call on me” sei. Letzteres verursachte einen eintägigen Ohrwurm des gleichnamigen Songs von Eric Prydz mit dem bekannten Aerobic-Video.

Grünkohlsaft Kalvin Kale

 

Die Frage nach dem Grünkohl

Das Englische Wort Kale bedeutet Grünkohl - diese Übersetzung ist in Deutschland mittlerweile gängiger, als noch vor vier Jahren. Allerdings führt die Einbindung des Begriffs in unseren Namen Kale&Me häufig zu Verwirrungen über unsere Säfte. Daher werden wir oft gefragt, ob jeder unserer Säfte Grünkohl enthalten würde. Tatsächlich haben Annemarie, Konstantin und David bei der Entscheidung für „Kale&Me” nicht daran gedacht, dass der Name diese Frage hervorrufen könnte. Denn eigentlich enthält nur unser fünfter Saft - Kalvin Kale - unseren Namensgeber Grünkohl.

 

Kale&Me Logo auf Saftkur Verpackung

Das Kaleandme Logo

Heute gehört es zu uns, wie der Kale in unserem Grünkohlsaft: Unser Logo! Große, dunkelgraue Blockbuchstaben auf weißem Hintergrund. Schlicht und geradlinig. Neben unserem Namen Kale&Me war auch die Findung unseres Logos mit vielen Überlegungen verbunden. Wenn es nach Annemarie gegangen wäre, würde auf unseren Säften ein Apfel abgebildet sein, aus dem ein Zapfhahn kommt. Dahinter stand der Gedanke, die Nachhaltigkeit und Natürlichkeit unserer kaltgepressten Säfte auszudrücken. Konstantin und David überzeugten Annemarie jedoch mit dem modernen, klaren Kale&Me-Logo, wie Du es heute von unserer Homepage, unseren Versand-Kartons und Co kennst.

 

4 Jahre Kale&Me - Die Kurzfassung

Vier Jahre Kale&Me bedeuten vier Jahre voller Erfahrungen, einzigartigen Erlebnissen und neuen Produkten. Da seit unserer Gründung bereits viel passiert ist, wollen wir Dir hier noch einen kleinen Rückblick der letzten vier Jahre geben.

  • November 2014 - Annemarie und Konstantin machen während ihres Auslandssemesters in Kapstadt ihre erste Saftkur und beschließen zwischen Sonnengruß und herabschauendem Hund in einer Yogastunde, das Saftkur Konzept und kaltgepresste Säfte nach Deutschland zu bringen

  • Dezember 2014 - Gemeinsam mit Konstantins Kommilitonen David ist das Gründerteam vollständig. Annemarie, Konstantin und David entwerfen ihren Businessplan, erstellen das Saftkur-Konzept ihres Unternehmens und entwickeln die ersten Rezepturen ihrer kaltgepressten Säfte

  • Januar 2015 - Zum Jahreswechsel entscheiden sich die drei Gründer nach langen Überlegungen ihr Unternehmen Kale&Me zu nennen
  • Februar 2015 - Kale&Me wird mit der Eintragung in den Handelsregister offiziell gegründet

  • Mai 2015 - Am 15. Mai geht der Shop von Kale&Me online: Ab sofort können unsere Saftkuren sowie die einzelnen Flaschen kaltgepresste Säfte können ab sofort innerhalb Deutschlands und nach Österreich bestellt werden

  • April 2016 - Unser kaltgepresster Saft wird auch in ausgewählten Supermärkten angeboten

  • August 2016 - Wir sind bei der Fernsehshow „Die Höhle der Löwen” zu sehen.

  • November 2016 - Unser Sanddorn-Basilikum Saft Billy Basil ist ab sofort in unserem Kale&Me Online-Shop erhältlich und ermöglicht es beispielsweise Apfel-Allergikern eine individuelle Saftkur zusammenzustellen.

  • April 2017 - Wir ziehen von unserem ersten Büro auf St. Pauli in unser Büro an die Hamburger Landungsbrücken.

  • September 2017 - Unser Liefergebiet erweitert sich, sodass unser kaltgepresster Saft ab sofort auch in die Schweiz bestellt werden kann.

  • Dezember 2017 - Gemeinsam mit unserem Mitarbeiter Brando gründen wir unsere Tochterfirma Chia-Bowl.

  • Juni 2018 - Neben kaltgepressten Säften und Saftkuren bieten wir nun auch kaltgepresste Bio-Shots an.

  • Juli 2018 - Wir eröffnen unsere eigene Produktion im Alten Land, die wir gemeinsam mit der Elbe-Obst Fruchtverarbeitung GmbH gebaut haben. Außerdem versenden wir unsere kaltgepressten Säfte ab sofort in die Niederlande.

  • Oktober 2018 - Mit unserer Tochterfirma Chia-Bowl wagen wir uns ein zweites Mal in „Die Höhle der Löwen”.

  • März 2019 - Unser Sortiment erweitert sich nach der Saftkur um eine Sellerie Kur.

  • April 2019 - Der kaltgepresste Bio-Shot Anda Açaí, den wir gemeinsam mit Fernanda Brandao entwickelt haben, kommt auf den Markt

 

Ein Schneesturm, Grünkohl und kreative Gespräche - der Weg zu unserem Firmennamen Kale&Me war sehr abenteuerlich. Seit der Unternehmensgründung hat sich Kale&Me stets weiterentwickelt: neue Produkte, ein neues Büro, neue Mitarbeiter.

 

  Du möchtest mehr über das Kale&Me-Team erfahren?  
    Unsere Kalie-Family!    

12.05.19

von Janina


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